Schiedsrichter


Wir suchen noch Schiedsrichter!.
Wir suchen noch Schiedsrichter!.

 

Die Profiligen stehen im Interesse der Öffentlichkeit, doch die meisten Fußballer in Deutschland spielen in den Amateurligen. In den Kreisklassen geht es oft ruppig zu, das bekommen auch die Schiedsrichter zu spüren.

 

Verbalen Attacken und Pöbeleien von Zuschauern und Spielern gegen Schiedsrichter sind auf der Tagesordnung.

 

Neben privaten Motiven sind Beschimpfungen auf dem Platz für jeden Dritten Schiedsrichter ein Ausstiegsgrund. Eine aktuelle Befragung der Uni Tübingen von 2.600 Schiedsrichtern in Württemberg bestätigt dies. Demnach werden 54,6 Prozent der unterklassigen Schiedsrichter auf dem Platz häufig beleidigt.

 

Die Zahl der Schiedsrichter ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen, es bahnt sich ein Nachwuchsproblem an. Im Januar 2012 hatte der DFB 76.019 Unparteiische in seinen Reihen, im Januar 2006 waren es noch 81.372.

 

Doch Schiedsrichter zu sein, kann auch Spaß machen. Sie lernen viele Vereine, Menschen und Sportplätze kennen. Sie bewegen sich viel und bleiben fit - und das bei einem geringen Risiko, sich zu verletzen. Sie erhalten auch in den unteren Spielklassen ein paar Spesen und Fahrtkosten sowie meist auch ein Würstchen und Getränke. Dieses Hobby können die Schiedsrichter auch bis ins hohe Alter ausüben.

 

Weitere Vorteile, die auch privat und beruflich genutzt werden können, sind:   

 

Teamfähigkeit: Ein Schiedsrichter muss im Team arbeiten können, muss sich mit seinen Assistenten verstehen

 

Stressbeständigkeit: Die Schiedsrichter müssen auch in schwierigen Situationen einen "kühlen" Kopf bewahren, um richtig zu entscheiden. Sie fungieren oft auch als Schlichter zwischen den Mannschaften

 

Bescheidenheit: Der Schiedsrichter besetzt eine zentrale Position im Spiel. Doch er sollte das Spiel leiten, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen.

 

Selbstbewusstsein: Schiedsrichter müssen Entscheidungen treffen und zu diesen Entscheidungen stehen.

 

Der SV Breitenbach behandelt seine Schiedsrichter möglichst genauso, wie seine aktive Spieler. Er wird auch zu mannschaftsinternen Veranstaltungen eingeladen. Denn die Schiedsrichter gehören auch zum Team. Das ist nicht immer leicht, denn die Schiedsrichter sind auf anderen Sportplätzen unterwegs.

 

Die Vereine müssen das "Schiedsrichtersoll" erfüllen, damit der Spielbetrieb gesichert wird. Dieses „Pflichtsoll“ richtet sich nach der Anzahl der aktiv am Spielbetrieb teilnehmenden Mannschaften.

 

Für unsere Spielgemeinschaft benötigen wir derzeit drei Schiedsrichter, die die Mindestanforderungen erfüllen:

- je einen Schiedsrichter pro Seniorenteam

- ein Schiedsrichter für die Jugendmannschaften der JSG Distelrasen

 

Die Mindestanforderungen sind:

Teilnahme an mindestens 5 Schulungen pro Spieljahr (10 Schulungsabende finden statt)

Die Teilnahme an der jährlichen Leistungsprüfung wird als Schulungsabend gewertet

Mindestens 12 Spiele müssen von jedem Schiedsrichter geleitet werden. Muß der Schiedsrichter ein angesetztes Spiel "zurückgeben", muß er von 15 angesetzten Spielen mindestens 12 Spiele geleitet haben.

Ausgefallene Spiele (z.B. Absage wegen schlechter Platzverhältnisse) werden nicht angerechnet.

 

Schiedsrichter zu sein, heißt auch Verantwortung zu lernen und zu übernehmen. Wer Interesse hat, an einem Neulingslehrgang teilzunehmen, kann sich beim Vorstand melden (per Mail vorstand (at)svbreitenbach.de).

unsere Schiedsrichter

SV 1922 Breitenbach

- Karl-Heinz Kaupp (A-Liga, Frauen, Jugend)

- Bernd Leipold (A-Liga, Frauen, Jugend)

 

TSV 1920 Hintersteinau

- Heiko Schreiner (C-Liga, Jugend, Frauen)

- Helge Fitz (C-Liga, Jugend, Frauen)

 

SV Teutonia Wallroth

- Michael Heim (C-Liga, Frauen, Jugend)

- Amra Cakovic (Jugend, Assistentin)

- Stefan Schleicher (C-Liga, Frauen, Jugend)